Abwechslungsreiche Wanderung mit Austausch, sattem Grün, Stille und Einkehr

Ich bin schon einige Jahre bei „gut-drauf“ und möchte unsere gemeinsamen Wanderungen nicht mehr missen. Meine Krebserkrankung ist nun schon länger als fünf Jahre her und bisher blieb ich glücklicherweise von einem Rezidiv verschont.

 

Die Selbsthilfegruppe ist einmalig für mich und mittlerweile habe ich so einige Mitglieder und ihre Lebensgeschichten näher kennen und sehr mögen gelernt und richtig in mein Herz geschlossen. Für mich gibt es seit der Erkrankung zwei Bereiche, der normale, in dem ich arbeiten gehe, gar nicht über Krebs spreche und mein normales Leben führe und der andere, wo ich mich hier austauschen kann und auch noch nach langer Zeit über die Ängste, nachhaltige Beschwerden, Gedanken und Gott und die Welt reden kann.

Sattes Grün, Rapsfelder und Stille

Diesmal ging es nach Kupferdreh, ins Asbachtal. Wir hatten herrliches Wetter, die Sonne schien kräftig und die Natur war einfach jetzt im Mai wunderschön erwacht im satten Grün mit den Rapsfeldern und auch in den schönen Wäldern. Es ging diesmal bergauf und bergab und die Stöcke kamen zum Einsatz, trotzdem war der Weg nicht zu beschwerlich. Beeindruckt war ich auch von wunderschön gepflegten Pferden, die zufrieden auf einer großen Wiese verweilten. Auch von der Stille des Waldes und dass wir kaum einer Menschenseele begegnet sind.

Ich genieße während der Wanderungen manchmal eine Zeit lang die Stille und Natur und gehe etwas allein und rede nicht viel und das ist das Schöne, wenn man möchte kann man viel reden und wenn nicht ist das auch gut. Hier wird jeder so angenommen wie er ist.

Einkehr beim Griechen

Toll war die Einkehr dann bei einem leckeren Griechen, wir konnten es uns draußen gemütlich machen. Dort war für mich die Wanderung diesmal zu Ende, da ich von meinem Lebensgefährten abgeholt wurde. Für die anderen war der Weg nach der Stärkung nicht mehr so weit. Ich freu mich schon wieder auf das nächste Mal.

 

Annette

Impressionen

Wir sind Gutdrauf!